Suche:   

Schulden

Schuldenfallen und Tipps zu ihrer Vermeidung

Manchmal ist es echt hart mit seinem Geld auszukommen. Das Geld ist viel zu schnell weg und oft weiß man gar nicht mehr, wofür man es eigentlich ausgegeben hat. Diese Erfahrungen machen sehr viele. Wenn´s blöd läuft und man auch noch auf ein paar Kostenfallen reinfällt, kann das schnell zu Schulden führen. Gehe zur Schuldnerberatung , wenn du mit deinen Schulden nicht mehr klar kommst.

Tipps für den Umgang mit Geld

  • Rechne dir mal aus, wieviel du in der Woche ausgeben darfst. Man verliert so weniger den Überblick. Was am Ende der Woche übrig bleibt, auf die Seite legen.
  • Immer alles bar bezahlen und nicht mit Karten. Wer bar bezahlt, gibt weniger aus und behält leichter den Überblick.
  • Am Anfang des Monats einen kleineren festen Betrag auf ein Sparbuch legen. Wenn du dir mal was Besonderes leisten willst oder es wirklich eng wird, kannst du darauf zurückgreifen. Beim Sparbuch auf Zinsen achten!
  • Es gibt Monate, da braucht man mehr Geld, weil Weihnachten ist oder alle Geburtstag haben.... Leg hierfür was auf die Seite und notiere dir die Daten im Kalender.
  • Immer wenn du viel Geld im Geldbeutel hast, gibst du es schneller aus? Steck dir jeden Morgen den für heute notwendigen Betrag in den Geldbeutel - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Vorsicht beim Leihen und Verleihen von Geld.

 

 

spezielle Tipps zu den Themen:


Mein FührerscheinMein erstes AutoMeine erste BudeMein Handy/SmartphoneMein KontoGirokonto und noch keine 18?

 

mehr auf www.cashless-muenchen.de 

zurück: Rund ums Geld

 







 

 

 

mein Führerschein
Ein Führerschein ist nicht billig. Einplanen musst du folgende Kosten:

  • Anmeldegebühr
  • Unterrichtsmaterial
  • Erste Hilfekurs
  • Sehtest
  • Fahrstunden/Sonderfahrten
  • Theoretische Prüfung
  • Praktische Prüfung
  • Gebühren für das Straßenverkehrsamt

Tipp:
Melde dich erst an, wenn du das ganze Geld zusammen hast. Es besteht sonst die Gefahr, dass du die Ausbildung unterbrechen musst, weil dir das Geld ausgeht. Die Gesamtkosten für einen Führerschein liegen mindestens bei 1300 Euro.

nach oben

Das erste Auto
Endlich das erste eigene Auto! Frag dich aber vorher: wie viel kann ich ausgeben? Meist entscheidet nämlich der Geldbeutel über gebraucht oder neu.

Einen Gebrauchtwagen beim Händler zu kaufen ist meist etwas teuer. Der Händler muss aber ein Jahr dafür gerade stehen, dass das Auto beim Kauf in Ordnung ist. Taucht im ersten halben Jahr ein Fehler auf, wird sogar vermutet, dass dieser schon beim Kauf vorlag. Insgesamt kannst du ein Jahr lang geltend machen, dass beim Kauf etwas mit dem Auto nicht stimmte. Diese Gewährleistung kann beim Kauf von Privatleuten fast vollkommen ausgeschlossen werden.
Wichtig: Immer einen Kaufvertrag abschließen (Vordrucke gibt es bei den Automobilclubs). Alles Abgesprochene und die Personalien schriftlich festhalten.

Ein Auto ist ein rollender Geldfresser. Neben den einmaligen Kosten wie

  • Kaufpreis
  • Zulassungsgebühr
  • Nummernschilder


hast du auch Unterhaltskosten zu zahlen. Regelmäßig fallen an:

  • Kfz-Steuer
  • Kfz-Versicherung
  • Benzin
  • Reifen (Sommer/Winter)
  • Instandhaltungskosten (z.B. Ölwechsel, Frostschutz)
  • Reparaturen

Tipp:
Lege monatlich feste Beträge auf die Seite, damit du bei jährlichen Zahlungen nicht ins Trudeln kommst.

nach oben 

eine erste Bude

Eine eigene Wohnung kostet nicht nur Miete, sondern zahlen musst du auch

  • Heizung (oft in den Nebenkosten dabei)
  • Strom/Gas für Warmwasser
  • Telefon
  • GEZ (Gebühr für Radio und Fernseher)
  • Kabelanschluss, evtl. Pay-TV
  • Versicherung insbesondere Haftpflicht und Hausrat
  • Sparraten für Anschaffungen


Bevor du dich nach einer eigenen Wohnung umschaust, mach einen monatlichen Einnahmen/Ausgabenplan, damit du genau weißt, wie viel Geld du ausgeben kannst. Vergiss nicht deine Lebenshaltungskosten.

Was vorher bei den Eltern „mit drin“ war, musst du jetzt alleine bezahlen. Berücksichtige in deiner Berechnung ebenfalls mögliche Einnahme- oder Ausgabenänderungen. Schließlich willst du nicht gleich wieder ausziehen, wenn eine Heizungsnachzahlung ins Haus flattert.

Tipp:
Auch wenn du mal knapp bei Kasse bist, immer erst die Miete bezahlen. Der Vermieter kann sonst Ärger machen und sogar die Wohnung kündigen.

nach oben 

mein Konto
Banken wissen aus Erfahrung, dass eine einmal aufgenommene Bankverbindung selten gewechselt wird. Gerade um Jugendliche entsteht deswegen ein Konkurrenzkampf und sie werden heiß umworben. Entscheidend für die Wahl deines Geldinstitutes sollte sein:

  • die Erreichbarkeit der Bank und das vorhandene Filial- und Automatennetz
  • die Kosten für Kontoführung, wenn du mal kein Jugendkonto mehr hast
  • die persönliche Beratung
  • die Zahlung von Guthabenzinsen
  • die Möglichkeit von Online-Banking
  • Wichtig: Gehe immer zu mehreren Banken und frage nach den Konditionen für ein Girokonto.


Tipp:
Gehe immer zu mehreren Banken und frage nach den Konditionen für ein Girokonto, viele Banken bieten jungen Leuten kostenlose Konten an.

nach oben 

Girokonto und noch keine 18?
Unter 18 Jahren bist du noch nicht voll geschäftsfähig und darfst deswegen ohne Einwilligung deiner Eltern kein Konto eröffnen.Wichtig: Fehlt die Einwilligung der Eltern, können diese später die Kontoeröffnung genehmigen oder auch nicht. Für die Kontoeröffnung ist es nicht ausreichend z.B. einen mit der Unterschrift der Eltern versehenen Ausbildungsvertrag vorzulegen.
Erhältst du die Einwilligung zur Kontoeröffnung, können deine Eltern diese in unterschiedlicher Form geben:

  • sie können eine Generalermächtigung geben - damit bist du unterschriftsberechtigt und kannst alle Kontobewegungen selbst ausführen
  • sie können bestimmen, dass du nicht alleine über dein Guthaben auf dem Konto verfügen darfst
  • sie können sich die Kontoauszüge an ihren Namen und ihre Adresse schicken lassen, um dein Ausgabeverhalten zu beobachten

Tipp:
Beweise deinen Eltern schon vorher, dass du mit Geld umgehen kannst, dann werden sie nicht zu solchen Maßnahmen greifen und du hast gute Argumente bei der „Kontodiskussion".

nach oben